Montag, 28. November 2005

Israel-Iran

Al-Quds-Tag 2005: Iranische Politiker fordern die Beseitigung Israels

zusammengestellt und übersetzt von Wahied Wahdat-Hagh*

Im Jahr 1979 rief der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini zusammen mit anderen iranischen Klerikern erstmals zum Al-Quds-Tag auf. Weltweit wird seither an diesem Tag von Muslimen für die so genannte "Befreiung" von Jerusalem - Al-Quds ist der arabische Name von Jerusalem - und den Kampf gegen Israel demonstriert. [Mehr zur Geschichte und Bedeutung des Al-Quds-Tages s. unter:
http://www.memri.de/uebersetzungen_analysen/laender/iran/iran_quds_02_11_04.pdf
Auch in Berlin ist in diesem Jahr am Sonnabend, dem 29.10. wieder eine Al-Quds-Demonstration angemeldet. Nähere Informationen dazu sowie zu einer Gegenkundgebung, die gleichfalls am Sonnabend stattfinden wird, finden Sie unter: http://www.gegen-al-quds-tag.de.

Und weitere Infos im http://www.memritv.org/. Siehe: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=86093&ak=null http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=86095&ak=null http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=86096&ak=null

Im Iran prägten in diesem Jahr Sportorganisationen, Vertreter des iranischen Parlaments und namhafte Politiker wie Ex-Präsident Mohammad Khatami die Aufrufe zu den Al-Quds-Demonstrationen, die dort am Freitag stattfinden werden. Auch der neue iranische Präsident Dr. Mahmud Ahmadinejad sprach auf einer Konferenz mit dem Titel "Eine Welt ohne Zionismus". Er äußerte dabei die Überzeugung, dass "eines Tages die Mitte der islamischen Welt von dem Schandfleck Israel gesäubert sein wird".

Im Folgenden dokumentieren wir Stellungnahmen iranischer Politiker, mit denen diese die Muslime aufrufen, weltweit an den Demonstrationen teilzunehmen:

Ahmadinejad: ´Wer Israel anerkennt, wird verbrennen´

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA zitierte den neuen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad, der im Rahmen einer Veranstaltung, die unter dem Motto "Eine Welt ohne Zionismus" im iranischen Staatsministerium in Teheran stattfand, erklärte: "Auch wer unter dem Druck der Hegemonialmächte oder auf Grund eines falschen Verständnisses der Sachlage das zionistische Regime anerkennt, wird im Feuer der unversöhnlichen Wut der Umma [Gemeinschaft der Muslime] verbrennen."

Weiter sagte der Präsident, der vor Tausenden Studenten sprach: "Jeder, der die Existenz des unrechtmäßigen zionistischen Regimes anerkennt, erklärt damit die Kapitulation der islamischen Welt.[...] Es gibt aber keinen Zweifel, dass die neue Welle [Bewegung], die in Palästina begonnen hat und den hohen Stand von Moral und Wachsamkeit in der islamischen Welt bestens ergänzt, sich darum kümmert, dass die Mitte der islamischen Welt von dem Schandflecken Israel gesäubert wird. [...] Wir müssen aber auf die Verführungen durch die arroganten hegemonialen Mächte achten. Seit über 50 Jahren üben die Führer der Weltarroganz [USA] Druck auf die islamischen Staaten aus, damit diese die falsche Existenz des Staates Israel anerkennen."

IRNA schreibt, dass Ahmadinejad den Rückzug "des zionistischen Regimes" aus Gaza als "neuen unverschämten Versuch" bezeichnet habe, der zur Anerkennung des Staates Israel führen solle. Israel und die USA versuchten überdies "die kämpfenden palästinensischen Gruppen gegeneinander aufzuwiegeln. Und mit dem Vorwand, dass ein palästinensischer Staat gegründet werde, sollen die islamischen Staaten zur Anerkennung dieses verfallenden Regimes bewegt werden." [1]

Konservative Zeitung: ´Der Märtyrertod ist Teil der schiitischen Kultur. In Palästina wird er zum Ende Israels führen´

In Parto-Sokhan, eine Zeitung, die mit Ayatollah Mesbahe Yasdi einem geistigen Mentor von Präsident Ahmadinejad gehört, schreibt Mohammad Maleksadeh: "In den Lexika wird der Märtyrertod als einer der höchsten und heiligen menschlichen Bestrebungen gepriesen. Verschiedene Kulturen schätzen den Märtyrer als besonders würdevoll und stolz. Im Islam wird derjenige als Märtyrer betrachtet, der die höchsten Ziele der Religion voranbringt. Der Imam Ali hat mit der Bewegung des Märtyrertodes diesen als einen der höchsten göttlichen und menschlichen Werte in der schiitischen Kultur institutionalisiert. [...] So ist die Geschichte der Schia von Anfang an eng mit der Idee des Märtyrertodes verbunden. Die Bereitschaft zum Märtyrertod bedeutet, dass man nicht bereit ist, sich der Ungerechtigkeit zu beugen." [In einer langen Passage, geht der Autor im Folgenden auf die Kämpfe von Imam Ali ein und fährt dann fort:]

"Seit Jahren kämpft das unterdrückte palästinensische Volk in einem blutigen Kampf, der Intifada, gegen die Besatzer Jerusalems [...] und das zionistische Regime. Dieses Regime steht unter starkem Druck, weil die Palästinenser ein Bewusstsein für den Märtyrertod haben. Das Blut der palästinensischen Jugend hat die Grundlagen der Unterdrückung durch die Zionisten mehr denn je erschüttert. Viele israelische Soldaten begehen Selbstmord oder desertieren und immer mehr Juden fliehen aus den besetzten Gebieten. [...] Die Bereitschaft des palästinensischen Volkes den Märtyrertod zu sterben, wird die illegale Existenz der Besatzer Jerusalems beenden. Das palästinensische Volk wartet auf Unterstützung durch die anderen islamischen Völker. Eine würdevolle Demonstration am Al-Quds-Tag ist die größte moralische Unterstützung für das muslimische palästinensische Volk in seinem opferreichen Kampf gegen die Besatzer Jerusalems. Der letzte Tag des heiligen Monats Ramadan, der Al-Quds-Tag, ist ein Tag, der die Macht der Muslime demonstriert. Seine Größe ist ein Schlag ins Gesicht des faulenden Regimes und seiner Anhänger. Eines Tages werden Ungerechtigkeit und Unterdrückung aus der Welt verschwunden sein. [2]

Khatami: ´Israel ist eine Manifestation des Staatsterrorismus´

Wie die Nachrichtenagentur Mehrnews berichtete, bezeichnete der ehemalige iranische Präsident, Seyyed Mohamad Khatami, in einem Vortrag im Mausoleum des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Khomeini den Staat Israel als "Manifestation des Staatsterrorismus". Mehrnews zitiert Khatami weiter: "Es gibt nirgends so viel Ungerechtigkeit wie in den palästinensischen Gebieten. Die Palästinenser sind heute die gedemütigtesten Menschen auf der Erde. Eine Handvoll Usurpatoren haben ihnen mit fremder Hilfe ihr Land genommen, so dass sie sich in ihrem eigenen Haus nicht mehr sicher fühlen können. Sie haben Millionen aus ihren Häusern vertrieben. Diese Menschen werden in Lagern geboren und dort sterben sie auch. Sie haben kein Recht, in ihre Heimat zurückzukehren und wenn sie Forderungen stellen oder protestieren, werden sie vom zionistischen Regime und dessen Unterstützern als Terroristen abgestempelt." [3]

Die staatliche studentische Nachrichtenagentur ISNA hob hervor, dass der Al-Quds-Tag für Khatami ein Erbe von Ayatollah Khomeini darstelle. An diesem Tag müssten, "die Menschen zugunsten des palästinensischen Volkes aufschreien und gegen die akute Ungerechtigkeit aufstehen." Dabei stellte Khatami in seiner Rede auch einen direkten Zusammenhang zwischen einem gerechten, an den Vorstellungen des Imam Ali orientierten Islam, und dem Al-Quds-Tag her: "Wenn ihr für die Gerechtigkeit und wenn ihr Anhänger des Imam Ali seid, müsst ihr bei dieser Ungerechtigkeit Verantwortung zeigen. Die islamische Welt und die freie Welt müssen ihre Klagen gegen diese offene und zerstörerische Unterdrückung laut artikulieren. Mit Gottes Hilfe und im Namen des Imam Ali Ibn Abu Taleb und einer gerechten Ordnung, die auf islamischen Prinzipien beruht, werden wir alle politisch aktiv werden." [4]

Majlessmitglieder: ´Am Quds-Tag wird die islamische Welt zu einer Flamme´

Auch Elham Amin, Mitglied der "Parlamentarischen Freundesgruppe Iran-Palästina", rief dazu auf, "aktiv an den Al-Quds-Demonstrationen teilzunehmen." Laut Kayhan erklärte das Majlessmitglied: "Der größte Schlag, den die Muslime weltweit einstecken mussten, ist die Besetzung Palästinas." Er forderte, dass die "iranischen Medien weit mehr als bisher die politischen Ziele der Zionisten und der westlichen Staaten herausarbeiten" müssten, um die muslimische Bevölkerung besser zu informieren. [5]

Der islamische Geistliche, Hojatoleslam Wal-Moslemin Rasul Montakhabnia, Mitglied der reformislamistischen Organisation "Majmae Rohaniune Mobares" [kämpfende Geistlichkeit], sagte in einem ISNA-Interview: "Mindestens einmal im Jahr verwandelt sich die islamische Welt in eine feurige Flamme gegen Israel und seine Anhänger - eine Flamme, die das zionistische Regime bis auf die Wurzeln verbrennen wird."

Ähnlich äußerten sich auch die sogenannten Hardliner. Mohammad Kasem Anbarlui von der Chefredaktion der Zeitung Resalat ist der Meinung, dass mit den "Al-Quds-Demonstrationen der Countdown für den Untergang des zionistischen Regimes" beginnen würde. "Das zionistische Regime besitzt kein Existenzrecht. [...] Und auch wenn manche islamische Staaten diplomatische Beziehungen mit Israel aufbauen, werden diese Beziehungen von ihrer eigenen Bevölkerung abgelehnt werden."

Jahanbakhsh Amini, ein weiteres Majlessmitglied, bezeichnete "das zionistische Regime als ein Krebsgeschwür, das irgendwann alle islamischen Staaten zerstören könnte." [6]

*Dr. Wahied Wahadt-Hagh ist Politikwissenschaftler und Mitarbeiter von MEMRI

Israel-Jerusalem

Die Taumelschale Israel

Was heißt das eigentlich? Das bedeutet nichts anderes, als dass sich die Völker (übrigens nicht einfach Nationalstaaten, so genau ist Gottes Wort!) nicht nur für Jerusalem und Israel interessieren. Sie wollen Israel bekriegen. Aber sie werden das auf Dauer nicht erfolgreich tun. Sie kommen zum Taumeln, sie werden sich stoßen, sie kommen dabei selbst mit um.

Ist nicht genau das wahr für die Palästinenser? Nicht, dass sich Sacharja mit seinen Worten auf die heutige Zeit direkt bezieht. Aber das, was er sagt, ist schon heute wahr. Wer auch immer es mit Israel aufnimmt, hat die Rechnung „ohne den Wirt gemacht“. Woher wissen wir das? – Schlicht aus der Bibel.

Israel ist der Augapfel Gottes

Denn in ihr heißt es auch an anderer Stelle: „Denn so spricht der HERR der Heerscharen: Nach der Herrlichkeit hat er mich zu den Nationen gesandt, die euch geplündert haben; denn wer euch antastet, tastet seinen Augapfel an“ (Sacharja Kapitel 2 Vers 12). Das schreibt also derselbe Prophet.

Gott kümmert sich ganz besonders um sein Volk – Israel – und um sein Land – Israel – und um seine Stadt – Jerusalem. Warum? Weil Er selbst dieses Volk für sich ausgewählt hat. Er hatte mit diesem Volk viel vor – er hat immer noch sehr viel vor mit ihm. Und wer sich erkühnt, gegen dieses Land und dieses Volk vorzugehen, der bekommt es mit Gott selbst zu tun.

Er betrachtet das Volk als so wichtig wie seinen eigenen Augapfel. Das ist ja eines der Organe, die wir mehr als alles andere schützen. Das tut Gott mit seinem Volk. Nicht, dass er dessen Ungerechtigkeit und dessen Fehler übersieht! Gerade in der heutigen Zeit weiß auch Gott das vollkommen gerecht einzuschätzen. Aber Er hat besondere Beziehungen mit dem Volk.

Wer sich mit Israel anlegt, legt sich mit Gott an!


Und wer sich mit diesem Volk anlegt – das haben ja nicht nur die Palästinenser unter Jassir Arafat immer wieder getan, sondern zum Beispiel auch Saddam Hussein – der bekommt es direkt mit Gott zu tun.


Wie viele haben sich nicht schon die Finger verbrannt an diesem Volk. Können nicht gerade wir Deutsche das aus der eigenen Geschichte heraus bejahen – ja sogar nachweisen? Und so wird es auch weiterhin im Nahen Osten sein.

Aber dann kommt eine ewige Herrschaft – mit Christus

Bis, ja bis das eintrifft, wovon dieser Prophet auch in seinem Bibelbuch spricht: „So spricht der HERR der Heerscharen und sagt: Siehe, ein Mann, sein Name ist Spross; und er wird von seiner Stelle aufsprossen und den Tempel des HERRN bauen. Ja, er wird den Tempel bauen; und er wird Herrlichkeit tragen; und er wird auf seinem Thron sitzen und herrschen , und er wird Priester sein auf seinem Thron; und der Rat des Friedens wird zwischen ihnen beiden sein“ (Sacharja Kapitel 6 Verse 12 und 13).

Das ist die Zeit, in der Jesus Christus als König und Herr auf diese Erde zurückkommen wird. Dann wird Er eine einzigartige Herrschaft antreten. Er wird Herrscher und zugleich Priester sein – das gab es bislang noch nie; jedenfalls nicht so, wie Gott es wollte. Und es wird eine Herrschaft sein, die wirklich Frieden bringt.

Das, was Herrscher bislang nicht im Nahen Osten gepackt haben, wird dieser Herrscher einführen: 1000 Jahre Frieden. Aber schon heute können wir uns mit diesem Herrscher verbinden – ja wir müssen es, wenn wir ewiges Leben haben wollen.

Fluch oder Segen

„Wir haben die Wahl Israel zu segnen oder zu fluchen indem wir es nicht segnen!“
Wenn ich Vorträge halte, setze ich jedem Vortrag über die aktuelle Situation in Israel folgendes Vorwort voran:

„Ich lege Ihnen Segen und Fluch zur Wahl vor, wohlwissend, dass das Wort Fluch heute nicht mehr gern gehört wird. Der Glaube an Gott und Sein Wort aber ist keine Weltanschauung, sondern eine lebensnotwendige Entscheidung. Viele Menschen glauben heute nicht mehr an Gott und Sein Wort. Und weil sie nicht mehr an Gottes Wort glauben, glauben sie jeden Mist, angefangen von esoterischem Hokuspokus bis hin zu ungeprüften Medienberichten über Israel. Unglauben und Unwissenheit aber schützt nicht vor Strafe, besagt der juristische Grundsatz. Gott legt allen Menschen Segen und Fluch vor. Gott zwingt niemanden – Er respektiert unsere freie Willensentscheidung.“

Gott sagt in 4. Mose 24,9: „Gesegnet ist, wer dich (Israel) segnet und verflucht, wer dir (Israel) flucht!“ Nun werden Sie sagen: „Ich habe noch nie einen Juden verflucht!“ Das mag stimmen! Doch das Nichtsegnen ist des Fluches Zwilling. Wenn ich ein Kind nicht versorge, wird es an Hunger und Durst sterben, obwohl ich es nicht erwürgt und dadurch bewusst getötet habe. Die Unterlassungssünde führte zum Tode des Kindes. Somit wird das Nichtsegnen zum Fluch! Jesus Christus sagt in Matthäus 12,30: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich!“ Dazwischen gibt es nichts! Im Reich Gottes gibt es kein Niemandsland. Im Reich Gottes gibt es keine Neutralität. Alle Lauen, die immer vom „liebenden Gott“ sprechen und meinen, damit in einer neutralen Grauzone leben zu können, wird Gott aus Seinem Munde ausspeien, warnt uns Offenbarung 3,16.

So bleibt uns nur die Wahl „Israel zu segnen – oder zu fluchen, indem wir es nicht segnen!“ Dies ist die Konsequenz aus Matthäus 12,30: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!“, d.h. wer Israel nicht segnet, flucht es! Dazwischen gibt es nichts. Und wer Israel nicht segnet, was demnach dem Fluch gleichkommt, macht sich zu einer „leeren Hülse“, was das hebräische Wort für „fluchen“ bedeutet. Er erlebt damit das, was Gott dem Belsazar an die Wand schrieb, dass er als „leere Hülse“ für zu leicht befunden wurde, die vom Winde verweht wird (Daniel 5). Wenn wir in punkto Israel Gottes Wort nicht beim Wort nehmen, wird es uns nichts nützen, wenn wir es persönlich brauchen, denn Gottes Wort ist nicht relativ, sondern absolut.

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