Brandstifter aus dem Iran
Mahmud Ahmadinedschad spielt mit dem Feuer, und das scheint dem iranischen Präsidenten auch noch Spaß zu machen. Denn seine jüngsten hanebüchenen Äußerungen zu Israel sind Teil einer ganzen Reihe ähnlicher Aussagen, die er nun im saudi-arabischen Mekka ein bisschen ausschmückte.
Mit der außenpolitischen Unerfahrenheit des konservativen Politikers hat dies nichts zu tun, vielmehr resultieren die Sprüche aus seiner beschränkten Weltsicht aufgrund seiner extremen politischen Platzierung im islamischen Spektrum.
Außerdem gilt Ahmadinedschad als Populist und hat mit populistischen Versprechungen auch die Stichwahl im Sommer für sich entschieden. Wer wie er die im Laufe der Jahre abgewetzten und von der Bevölkerung mitunter auch als Last empfundenen Ideale der islamischen Revolution erneuern will, der greift eben gerne zum klassischen Feindbild Israel, das in den Köpfen vieler Iraner steckt. Kapitalflucht aus dem Iran und Absacken der Börsenkurse nach seiner Wahl sowie Probleme mit der Regierungsbildung und der Konjunktur, all das lässt sich so ein bisschen übertünchen.
Das alles wäre nicht dramatisch, verfügte Iran nicht über Plutonium und Raketen und provozierte der Präsident nicht ausgerechnet die nahöstliche Atommacht Israel. Die Regierung in Jerusalem reagierte auch prompt mit der ersten ernsten Warnung Richtung Teheran auf die erneuten präsidentiellen Pöbeleien. Bis dato forderten lediglich Oppositionspolitiker einen präventiven Militärschlag gegen die iranischen Atomanlagen. Für die weiteren Verhandlungen mit Iran verspricht die Entwicklung nichts Gutes. Ahmadinedschad hat nämlich auch eine Positionsangabe im Streit mit dem Westen um das iranische Atomprogramm abgegeben - islamisches Selbstbewusstsein statt Einknicken. Wirkliche Kompromissbereitschaft Teherans wird damit immer unwahrscheinlicher, weitere Verhandlungen möglicherweise zur Farce.
Von Claudia Nauth
Mit der außenpolitischen Unerfahrenheit des konservativen Politikers hat dies nichts zu tun, vielmehr resultieren die Sprüche aus seiner beschränkten Weltsicht aufgrund seiner extremen politischen Platzierung im islamischen Spektrum.
Außerdem gilt Ahmadinedschad als Populist und hat mit populistischen Versprechungen auch die Stichwahl im Sommer für sich entschieden. Wer wie er die im Laufe der Jahre abgewetzten und von der Bevölkerung mitunter auch als Last empfundenen Ideale der islamischen Revolution erneuern will, der greift eben gerne zum klassischen Feindbild Israel, das in den Köpfen vieler Iraner steckt. Kapitalflucht aus dem Iran und Absacken der Börsenkurse nach seiner Wahl sowie Probleme mit der Regierungsbildung und der Konjunktur, all das lässt sich so ein bisschen übertünchen.
Das alles wäre nicht dramatisch, verfügte Iran nicht über Plutonium und Raketen und provozierte der Präsident nicht ausgerechnet die nahöstliche Atommacht Israel. Die Regierung in Jerusalem reagierte auch prompt mit der ersten ernsten Warnung Richtung Teheran auf die erneuten präsidentiellen Pöbeleien. Bis dato forderten lediglich Oppositionspolitiker einen präventiven Militärschlag gegen die iranischen Atomanlagen. Für die weiteren Verhandlungen mit Iran verspricht die Entwicklung nichts Gutes. Ahmadinedschad hat nämlich auch eine Positionsangabe im Streit mit dem Westen um das iranische Atomprogramm abgegeben - islamisches Selbstbewusstsein statt Einknicken. Wirkliche Kompromissbereitschaft Teherans wird damit immer unwahrscheinlicher, weitere Verhandlungen möglicherweise zur Farce.
Von Claudia Nauth
carlos-allesia - 10. Dez, 14:33
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