Montag, 17. Dezember 2007

Feinde werden bestraft

Gott straft die Feinde Israels
1 «In jener Zeit», sagt der Herr, «werde ich das Schicksal Judas und Jerusalems wieder zum Guten wenden. 2 Dann führe ich alle Völker in das Tal, das man Joschafat1 nennt. Dort gehe ich mit ihnen ins Gericht für das, was sie Israel angetan haben, dem Volk, das zu mir gehört! Sie haben die Israeliten in fremde Länder verschleppt und mein Land unter sich aufgeteilt. 3 Sie warfen das Los, um zu bestimmen, wer welche Gefangenen bekommen sollte. Ein israelitischer Junge war der Preis für eine Nacht mit einer Hure, und mit den Mädchen bezahlten sie den Wein für ein Trinkgelage. 4 Ihr Bewohner von Tyrus und Sidon und ihr a werden die Feinde bestraft aus dem Gebiet der Philister, wollt ihr etwas gegen mich unternehmen? Wollt ihr euch an mir rächen oder mich bestrafen? Nein, ich werde mich an euch rächen für das, was ihr mir angetan habt! Bald ist es soweit! 5 Denn ihr habt mein Silber und Gold geraubt und meine kostbarsten Schätze in eure Tempel gebracht. 6 Die jungen Männer aus Juda und Jerusalem habt ihr verschleppt und an die Griechen verkauft, weit weg von ihrer Heimat. 7 Doch ich hole sie von dort wieder zurück! Dann wird mit euch dasselbe geschehen, was ihr ihnen angetan habt: 8 Ich sorge dafür, daß eure Söhne und Töchter an die Judäer verkauft werden, und diese werden sie den Bewohnern von Saba geben, die in weiter Ferne wohnen. Darauf könnt ihr euch verlassen! 9 Ruft alle Völker auf: 'Bereitet euch auf den Krieg vor! Laßt eure besten Soldaten antreten, alle wehrfähigen Männer sollen in den Kampf ziehen! 10 Schmiedet aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Winzermessern Speerspitzen! Selbst die Schwachen unter euch sollen mutig und unerschrocken sein! 11 Beeilt euch, ihr Völker rings um Israel, versammelt euch im Tal!'» Ja, Herr, bring du deine starken Kämpfer dorthin! 12 «Alle Völker sollen aufbrechen und ins Tal Joschafat ziehen. Dort werde ich, der Herr, auf dem Thron sitzen und mit ihnen ins Gericht gehen. 13 Greift zur Sichel, die Zeit der Ernte ist da! Tretet die Weinkelter, denn sie ist bis zum Rand mit Trauben gefüllt. Das Maß ist voll! Welch schwere Schuld haben die Völker auf sich geladen!» 14 Eine riesige Menschenmenge hat sich im Tal versammelt, wo die Entscheidung fallen wird. Der Tag, an dem der Herr sein Urteil spricht, ist nahe. 15 Sonne und Mond werden finster, das Licht der Sterne erlischt. 16 Mächtig wie das Brüllen eines Löwen erklingt die Stimme des Herrn vom Berg Zion in Jerusalem, Himmel und Erde erbeben! «Aber für die Menschen meines Volkes bin ich, der Herr, wie eine starke Festung, in der sie Zuflucht finden!

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